Team


Zwei Individuen sind eine Gruppe.

Manche Soziologen sagen, erst ab drei ginge es los. Wie dem auch sei, zwischen Gruppe (Anzahl von Individuen mit - nicht notwendiger Weise ausgesprochenem, gemeinsamem Ziel) und Team (Gruppe mit allen kommuniziertem Ziel, verteilten Rollen und Aufgaben, allen bekannten Regeln und klarer (Führungs-) Struktur) klaffen Welten.

Teams entwickeln sich immer - so oder so

Dazu kommt der laufende Entwicklungsprozess, den jede Gruppe, daher auch jedes Team, ständig und immer wieder durchläuft. Jede größere Veränderung der Rahmenbedingungen, der Zusammensetzung des Teams, des Auftrages usw. löst einen neuerlichen Entwicklungsprozess aus.
Immer erfolgt eine Neuorientierung über die eigene Position, den Rang und die Freiheitsgrade in der aktuellen Situation.
Immer kommt es zu einer Überprüfung der Hierarchie, einer Neuverteilung der Plätze.
Immer folgt eine neue Rollenaufteilung, folgen neue Regeln, eine Veränderung der gelebten Team-Kultur oder Unkultur.
Immer dauert es mehr oder weniger lange, bis alle wieder als gemeinsames Ziel der Gruppe den jeweiligen Auftrag verfolgen können.
Das dauert. Und das kostet. Und das birgt Konfliktgefahr. Diese Teamentwicklungsprozesse laufen natürlich nicht immer katastrophal und eskalierend ab. Manchmal gerät die Gruppe jedoch in schwierige Gewässer.